Unsere Vision

Jakob begegnet Gott (1. Mose 28,11-22)

Jakob gelangte an einen Ort, an dem er übernachten wollte, denn die Sonne war untergegangen. Und er nahm einen Stein von der Stelle, legte ihn sich für seinen Kopf zurecht und er legte sich an der Stelle nieder.

Ihm Traum sah eine Treppe, die auf der Erde stand und deren Spitze in den Himmel reichte. Darauf stiegen die Engel Gottes hinauf und hinab. Oben stand der HERR und sprach: „Ich bin der Herr, der Gott deines Vaters Abraham und der Gott Isaaks. Das Land, auf dem du liegst, werde ich dir und deinen Nachkommen geben. Sie sollen so zahlreich werden, wie Staub auf der Erde ist. Du wirst dich ausbreiten nach Westen, Osten, Norden und Sünden und es werden durch dich gesegnet sein alle Menschen der Erde und deine Nachkommen. Siehe, ich bin mit dir und werde dich behüten, wohin Du auch gehst. Ich bringe dich zurück in dieses Land, denn ich verlasse dich nicht, bis ich getan habe, was ich zu dir zusagte.“

Jakob aber erwachte von Schlaf und sagte er sich: „Gewiss ist Gott hier an diesem Ort und ich habe es nicht erkannt.“ Und ehrfürchtig sprach er: „Wie erfurchtsvoll ist dieser Ort. Hier ist nichts als allein Gottes Haus und das Tor zum Himmel. Früh am Morgen stand Jakob auf, nahm den Stein, der unter seinem Kopf gelegen hatte, stellte ihn als Steinmahl auf und goss Öl darauf. Und er gab dem Ort den Namen BET-EL. Vorher war der Name der Stadt Lus. Danach Sprach Jakob ein Gelübde: Wenn Gott, der HERR, mit mir ist und mich auf meiner Reise bewahrt, wenn er mir Nahrung und Kleidung zum Anziehen gibt, wenn ich wohl behalten ankomme im Haus meines Vaters, dann soll der HERR mein Gott sein. Dieser Stein, den ich als Steinmahl aufgestellt habe, soll ein Gotteshaus werden und von allem, was Gott mir gibt, will ich ihm den zehnten Teil geben.“

Gott begegnen – auch heute noch

Jakob erlebt eine Gottesbegegnung der besonderen Art. Nicht die Treppe und die Engel, sondern die Zusagen Gottes sind es, die Jakob zu seinem Versprechen bewegen. Gott schenkt Jakob erneut eine Perspektive für sein Leben und die Zusage: „Ich bin dabei, egal wohin Du gehst.“

Gott schenkt Lebensperspektiven und hält seine Versprechen. Diese Erfahrung haben wir gemacht und wollen sie an andere weitergeben. Wir haben unserer Arbeit den Name BET-EL gegeben, weil sie Raum geben soll, anderen Menschen und vor allem Gott zu begegnen.